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Lachen in Dur und Moll   

George Gershwins genial-witziger Song "By Strauß" geriet um viele Takte länger als sonst in der Branche üblich, so dass der Verlag beim Komponisten anfragte: "Hätten Sie eine Idee, wie man das Lied auf den normalen 2 Seiten unterbringen könnte?"
Gershwin lehnte jede Kürzung ab: "Ich möchte die Lieder so gedruckt haben wie von mir geschrieben, mit jedem Komma und jeder Note. Schreiben Sie doch auf's Titelblatt: 'Besonders langes Lied! Sie erhalten pro Penny mehr Noten als bei jedem anderen Song der Saison'."

Rossini machte einst eine bissige Bemerkung über Wagners Musik:
"Wagner's Musik hat schöne Momente, aber böse Viertelstunden."

Im Hause Beethoven hat es mal wieder gekracht. Der tödlich beleidigte Diener hält die Launen nicht mehr aus: "Herr van Beethoven, ich kündige hiermit auf der Stelle!" Beethoven ist entgeistert: "Sie können auf keinen Fall gehen, ich brauche Sie." "Wozu sollten Sie mich schon brauchen?" "Ich brauche Sie zur Inspiration." "Zur Inspiration? Dass ich nicht lache, ha ha ha  -
                                                 haaaa!"

Regers legendärer Appetit ( für 2 Stunden Abendessen ) ließ ihn an eine Spenderin folgenden Dankesbrief schreiben:
"Sehr geehrte Dame, für Ihre mir erwiesene Aufmerksamkeit in Gestalt einer Forelle in Aspik anläßlich unserer Aufführung des 'Forellenquintetts' von Schubert darf ich mich herzlich bedanken. Wie schade, dass wir nicht das 'Ochsenmenuett' auf dem Programm hatten."

Regers jüngste Komposition wird von einem Kritiker furchtbar verrissen. Kurze Zeit später erhält der einen Brief: "Sehr geehrter Herr, ich sitze auf dem stillsten Ort meines Hauses und habe Ihre Kritik vor mir, - bald werde ich sie hinter mir haben. Max Reger."

Unter den 3 großen Komponisten Gustav Mahler, Richard Strauss und Hans Pfitzner war der Münchner zu Lebzeiten der spektakulärste, erfolgreichste und fruchtbarste; ein Umstand, der zwischenkollegialen Beziehungen nicht eben förderlich war.
Pfitzner und Strauss z. B. vermieden persönliche Begegnungen weitestgehend. Einmal jedoch waren sie durch gesellschaftliche Pflichten zur Konversation gezwungen, und Pfitzner schilderte, wie lange und mit wie viel Mühen er um seine Oper "Palestrina" gerungen habe. Als er endlich fertig war, schaute Strauss ihn nur maliziös lächelnd an und sagte: "Aber Herr Kollege, wozu komponiern's denn, wenn es Ihnen so schwer fällt?"

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